short stories

Photo: ©Maricruz Peñaloza

Ich suche nach einer Sprache, die Bilder und Assoziationen hervorruft, nach einer Sprache, die fremde Erinnerungen weckt. Meine Geschichten sind Räume, in denen Reminiszenzen durchgehen und weiterleben dürfen.

Erinnerung ist für mich ein Material. Nicht, um zurückzublicken, sondern um hindurchzugehen.Mich interessiert der Moment, in dem sie andere Erinnerungen berührt und neue Resonanzen entstehen lässt. So entsteht nach und nach ein literarisches Ökosystem – ein Gewebe aus Beziehungen, in dem Menschen, Tiere, Pflanzen, Erinnerungen und Orte einander berühren und verändern.

Es sind Worte, die gären. Worte aus einer Kindheit im tropischen Süden, aus den Stimmen von Großmüttern und Großvätern, Tanten und Freund:innen, aus dem Leuchten der Glühwürmchen, aus Vögeln, Bäumen und all den kleinen Begebenheiten des Alltags. 

Worte von Dingen, an die mich mein Gedächtnis bis heute nicht täuscht, auch wenn seine Bilder im Laufe der Jahre zu verblassen versuchen.



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